PSYCHODIAGNOSTIK-Seminar vom 23. April bis 27.04.2012 in KOSTROMA
Vorbereitung auf die HP-Prüfung
Schreiben Sie an: info@pib-zentrum.de
oder rufen Frau van Dam-Kusch an: 0151 19164178

Prof. Dr. mult. Kurt Guss
Professor Guss ist nach eigenen Worten „ewiger Student“. Dies sind die Stationen seiner akademischen Karriere:
Diplom in Psychologie (Münster 1968) Erstes Staatsexamen für das Lehramt (Münster 1970) Promotion zum Doktor der Philosophie (Münster 1972) Habilitation in Psychologie (Duisburg 1981) Professur für Psychologie und Soziologie (Mannheim 1983) Promotion zum Doktor der Erziehungswissenschaft (Dortmund 1988) Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaft (Gießen 2002)
„Es soll alles so einfach werden, aber nicht einfacher!“ Nach diesem Grundsatz Albert Einsteins hat sich Kurt Guss bei seiner schriftstellerischen Arbeit gerichtet. Die Zeitschrift „Psychologie Heute“ schreibt daher über ihn: „Die Didaktik des Autors hat etwas von der Qualität moderner Werkstoffe: hohe Festigkeit, verbunden mit großer Leichtigkeit“. Für die zahlreichen Bücher, die er geschrieben hat, seien hier stellvertretend genannt: „Psychologie als Erziehungswissenschaft“, „Gestalttheorie und Sozialarbeit“, „Psychologie – ein humorvoller Einstieg“, „Gesundheit und Krankheit“, „Abstand zum Leben“, „Willensfreiheit“, „Alkohol – die angesehene Droge“, „Der helle Wahnsinn“.
Kurt Guss ist Gründungspräsident der „Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen“, des „Dromedary Clubs“ und der „Ostwestfalen-Akademie“. In der „Ostwestfalen-Akademie“ unterrichtet er die Fächer Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Professor Guss freut sich, sein Wissen und seine Erfahrungen mit Psychotherapie und Psychoanalyse seinen Studenten im Zentrum für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Staatlichen Nekrassow-Universität Kostroma weitergeben zu können.
Die internationale Klassifikation psychischer Störungen
Der deutsche Psychiater Emil Kraepelin ist der Vater der Unterteilung in endogene, exogene und psychogene Psychosen. Diese Klassifizierung und diese Begriffe sind in der Welt der Psychiatrie nicht mehr wegzudenken. Kraepelin orientierte sich bei seiner Trias an der Ätiologie psychischer Störungen.
In der internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation tritt die Frage nach den Ursachen in den Hintergrund. Statt dessen geht es dort um die möglichst genaue Beschreibung der psychischen Auffälligkeiten. Die Psychologie der Elementarfunktionen (Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Affektivität, Antrieb u.a.) ist die Grundlage für das Verstehen der entsprechenden Störungen, für die Psychopathologie.
In diesem Seminar wird eine illustrierte Einführung in die internationale Klassifikation psychischer Störungen geboten, es werden die Methoden der psychopathologischen Befunderhebung und der psychiatrischen Diagnostik vorgestellt und interessante Fallbeispiele diskutiert. Erst durch das Studium einschlägiger Krankheitsbilder gelangen wird zu brauchbaren Diagnosen. Brauchbar ist eine Diagnose, wenn sie uns erlaubt, einem Patienten optimal zu helfen. Daher kommen in diesem Seminar ebenfalls die Arten und die Möglichkeiten der therapeutischen Intervention zur Sprache.
Seltene Gelegenheit, deutschsprachige Fortbildung auf höchstem Niveau bestverständlich vermittelt von Prof. Dr. mult Kurt Guss und Kulturreise in die Russische Föderation
Das internationale Zentrum für Klinische Psychologie und Psychotherapie am IPP der Staatlichen Nekrassow Universität Kostroma lädt Sie dazu ein!
Behandelte Inhalte
Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch
Montag, 23. April: Einführung und Organische Psychosen
Klinische Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigen sich mit der kranken Seele und den Möglichkeiten ihrer Heilung. Am ersten Seminartag besprechen wir Fallbeispiel organischer Psychosen und diskutieren die Interventionsmöglichkeiten.
Dienstag, 24. April: Substanzabhängigkeit
Die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen ist eine der häufigsten Erkrankungen der menschlichen Seele und ihres Körpers. Wir lernen diese Krankheit anhand ausgewählter Fallbeispiele kennen und überlegen, wie mit ihr umzugehen ist.
Mittwoch, 25. April: Kognitive Psychosen
Schizophrenie, schizotype Störung, Hebephrenie und Katatonie zählen zu den kognitiven Psychosen, doch ist bei diesen rätselhaften Erkrankungen nicht nur die Kognition gestört. Dass zeigen uns Fallbeispiele und Interventionsmöglichkeiten, die wir an diesem Seminartag besprechen.
Donnerstag, 26. April: Affektive Psychosen
Depressionen, Manie und bipolare Störung sind die wichtigsten Beispiele affektiver Psychosen. Ausgewählte Fallbeispiele lehren uns, vor allem die depressiven Erkrankungen schnell und sicher zu erkennen, um der latenten Suizidgefahr wirkungsvoll begegnen zu können.
Freitag, 27. April: Neurosen und Persönlichkeitsstörungen
Neurosen, Angst- und Zwangsstörungen sind psychische Erkrankungen, deren Lebenszeitprävalenz sehr hoch ist: fast jeder von uns hat mit ihnen einmal zu tun. Was aber kann helfen, den Leidensdruck, den diese Störungen verursachen, wirkungsvoll zu lindern?
Seminartermin 23.04. bis 27.04.2012
täglich: 10:15 Uhr bis 13:00 Uhr und 13:45 Uhr bis 16:00 Uhr
 - Zentrum für Klinische Psychologie und Psychotherapie im IPP der Staatl. Nekrassow Universität Kostroma
Kostroma - Seminar mit Kulturprogramm
Kostroma ist Hauptstadt des gleichnamigen Gebietes (Oblast), das auf über 600.000 qkm ca. 800.000 Einwohner aufweist und durch riesige Waldgebiete und eine vorwiegend landwirtschaftliche Struktur gekennzeichnet ist. Die Stadt liegt 350 km nordöstlich von Moskau und ist Teil der Städte der touristischen Route Goldener Ring.
Kostroma wurde im Jahre 1152 vom Susdaler Fürsten gegründet und ab dem 13. Jahrhundert Zentrum eines selbstständigen Fürstentums. Durch Anschluss an das Moskauer Fürstentum wurde die Stadt eine Festung des russischen Staates an der Wolga. Es entstand ein von Gräben umgebener Kreml aus Eichenholz. Handwerk und Handel siedelten sich an und Mitte des 17. Jahrhunderts war Kostroma nach Moskau und Jaroslawl die drittbedeutendste Stadt Russlands. Viele berühmte russische Baumeister und Maler errichteten und bemalten Gotteshäuser, die eine Besichtigung der Stadt sehr lohnenswert machen. Im 18. Jahrhundert wurde Kostroma zur Gouvernementsstadt und in diesem Zuge wurde eine Umgestaltung der Stadt vorgenommen. Es entstand eine fächerförmige Anlage, deren Strassen strahlenförmig auf den Hauptplatz der Stadt zulaufen, welcher wiederum der Wolga zugewandt ist. Heute steht dort ein rund 20 Meter hohes Denkmal von Lenin, „welcher den Menschen den rechten Weg weist”. Niedrigste Kosten bei höchster Qualität: komplett 960 €
(Flug, Visum, Transfer, Essen, Unterkunft, Kulturprogramm, Seminar)
Bitte schreiben Sie uns oder rufen unsere Mitarbeiterin Frau Elke van Dam-Kusch an unter 0151 19164178. Sie berät Sie gerne persönlich.
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