PIB-ZentrumFortbildungBerufsgruppenKirchliche Mitarbeiter

Kirchliche Mitarbeiter/innen

Erziehern, Diakonen, Gemeindeschwestern, Mitarbeitern der Sozialstationen, Telefonseelsorgern, Mitarbeitern der Sozialstationen, Telefonseelsorgern, Mitarbeitern in Beratungsstellen ist sicherlich gemeinsam, dass sie in allen schwierigen Situationen aufgefordert werden, Unterstützung und Hilfe zu geben. Sie sollen richtig zuhören, Anteil nehmen, beraten, helfen, Zeit haben, möglichst so, wie der Betroffene es sich wünscht, wobei gerade das Gleichgewicht zwischen Engagement und Distanz dringend erhalten werden muss.

In Krisensituationen, in denen die Zeit drängt, sind sie häufig gezwungen, den Veränderungswillen der Betroffenen entschieden herauszufordern. Sich in diesen Situationen richtig zu verhalten, ist besonders schwer, da sie diesen Menschen, manchmal nur einmal begegnen. Dann mit dem eigenen Anspruch nach Vollkommenheit, mit der eigenen Fehlerhaftigkeit und Ohnmacht konfrontiert zu sein, macht sie in ihrem Erleben mitunter zu hilflosen Helfern.

Allen ihren Handlungen und Versuchen, die Situationen der notleidenden Menschen zu verändern, werden von Außenstehenden auf dem Hintergrund der Frage und dem Anspruch des Christseins kritisch betrachtet.

Kirchliche Mitarbeiter müssen, um nicht in der hilflosen Situation zu bleiben, einen Kreis von Menschen für sich selber haben, wo sie neue Kraft schöpfen können, Methoden und neue Möglichkeiten erlernen und in der Gruppe einüben, um angemessen mit anderen und sich selbst umzugehen. Um anderen begegnen zu können, ist es eine wichtige Aufgabe, zuerst sich selber zu begegnen.