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Kursleiter/in für Autogenes Training - Fortbildungsordnung

Autogenes Training
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Aufbau und Struktur der Fortbildung

Autogenes Training

Die Methode der konzentrativen Selbstentspannung ist unter fachkundiger Anleitung  erlernbar. In sechs Stufen werden Entspannungsübungen trainiert, wodurch eine zunehmende autosuggestive Beeinflussung der unwillkürlichen Körperfunktionen gelingt. Das Autogene Training wird zur Erholung angewendet, zum inneren Spannungsausgleich, Leistungs- und Gedächtnissteigerung, Schmerzbeeinflussung und Selbstbeherrschung. Es kann sowohl beim einzelnen Klienten als auch als Gruppentraining durchgeführt werden.

Ziel der Fortbildung ist es, die/den Fortbildungskandidatin/en zu befähigen, eine sachkundige Anleitung zum Erlernen des Autogenen Trainings bei Klienten durchführen und auch mit auftretenden Schwierigkeiten angemessen umgehen zu können.

Zugangsvoraussetzungen

  • Mindestalter: 25 Jahre

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Psychologie, Pädagogik, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Medizin oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem psychosozialen, pädagogischen oder pflegerischen Beruf

  • Möglichkeit der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und sozialen Systemen

  • Eigentherapie/Selbsterfahrung erwünscht

Teilnahme

Die Gesamtzahl der Fortbildungseinheiten beträgt 66 AE und 6 AE Supervisionen, sowie 20 AE schriftliche Hausarbeiten und 20 AE Literaturstudium.

Das Literaturstudium und schriftliche Arbeiten werden außerhalb der Fortbildungsseminare notwendig.

Prüfung und Abschluss

  • Schriftliches Referat zu einem Theoriethema der Konzentrativen Entspannungstherapie (Umfang mind. 10 DIN A4-Seiten)

  • Schriftliche Darstellung der erfolgreichen Durchführung des Autogenen Trainings mit mindestens 10 Klienten über mindestens 6 Sitzungen

  • Kenntnisnachweis durch schriftliche und praktische Prüfung

Der Titel "Kursleiter/in für Autogenes Training" wird vergeben, wenn die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, die Teilnahme an Fortbildung und Supervision vollständig dokumentiert und die Abschlussprüfung erfolgreich von der Prüfungskommission des Instituts testiert wurde.

Eine Anerkennung des Abschlusses durch Krankenkassen für die Durchführung von Präventivkursen mit Autogenem Training ist grundsätzlich möglich, muss aber individuell beantragt werden, da die beruflichen Voraussetzungen sehr unterschiedlich sein können.

Sitzungsverlauf

  • Haltung

  • Augenschluss

  • Ruhetönung

  • Schwereversuch

  • Wärmeversuch

  • Ergänzungen:  Herzübung - Atmung - Stirnkühlung

Es findet eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der von J. H. Schultz postulierten Übungen statt.

Leistungen der Unterstufe

  • Selbstruhigstellung

  • Erholung

  • Katalepsie

  • Änderung von Sinneserlebnissen

  • Gefäßregulierung

  • Gedächtnisleistungen

  • formelhafte Vorsatzbildungen

  • Selbstschau

Häufige Störungen und Schwierigkeiten

Auftretende Trainingsstörungen und ihre Beseitigung bearbeitet.

Zum Beispiel

  • Einstellung der Trainingsperson

  • Initialunruhe

  • Haltungs- und Spannungsstörungen

  • abnorme Schwere-Nachdauer

  • Schweißstörung

  • Paraesthesien

  • Schlafstörungen

  • Interferenz von Herz- und Atemrhythmus

Leistungen der Oberstufe

Die Beschäftigung mit der Oberstufe des Autogenen Trainings setzt notwendig die Beherrschung der Unterstufentechnik voraus.

Beispielhaft werden bearbeitet

  • Symbolerleben

  • Analgesie

  • Farberlebnisse

Intensitätssteigerung der Unterstufe z. B. bei

  • Arbeitshemmung

  • Unsicherheit

  • Angst

Theoriebildung zur Methode

  1. Physiologisch-klinische Verlaufsbeobachtung

  2. Physiologische Experimentalkontrolle

  3. Psychologische Betrachtungsweise

Einführung in verwandte Verfahren mit Übungen

  • Hypnose und Suggestion

Seit Jahrhunderten wird Hypnose zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Eine Konzentration der Aufmerksamkeit mit gesteigerter Suggestibilität führt zu einer nach innen gerichteten Wahrnehmung, die äußere Realität wird vorübergehend unbedeutend. Der Bewusstseinszustand ändert sich zu einer so genannten Trance. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit des einzelnen Menschen, fremde Suggestionen in eigene lebhafte Vorstellungen umzusetzen.  Veränderungen von problematischem Verhalten, emotional belastenden Ereignissen und Empfindungen können erzielt werden.

  • Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson

Anspannung der Muskulatur ist häufig mit Unruhe, Angst und psychischer Spannung verbunden, welche durch eine frühzeitige Wahrnehmung von muskulären Spannungszuständen und aktive Verminderung reduziert werden sollen. Es kommt zu einer Abnahme der sympathischen u. evtl. zu einer Steigerung der parasympathischen Aktivitäten des Nervensystems. Muskeltonus, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck u. Hautleitfähigkeit werden gesenkt sowie die Durchblutung der Hautgefäße in den Gliedmaßen gesteigert. Auf der Gefühlsebene wird ein Zustand von Ausgeglichenheit erreicht und gedanklich wird über Ruhe, Konzentration u. Erholung berichtet. Schrittweise und ganz systematisch werden verschiedene Muskelgruppen durch Spannung und Entspannung trainiert, was zu einem tieferen Entspannungseffekt führt.

  • Meridian-Energie-Techniken

MET - Die Meridian-Energie-Techniken basieren auf dem Wissen über Energiebahnen in unserem Körper, dessen Anfänge schon vor über 5000 Jahren in China aufgezeichnet wurden. Man nimmt dabei Meridianverläufe an, durch die Lebensenergie fließt. Durch Stimulieren von Meridianpunkten versucht man, z. B. bei der Akupunktur oder Akupressur, diesen Lebensfluss zu fördern.

MET ist eine Methode innerhalb der energetischen Psychologie. Mit dieser können erstaunlich rasch und nachhaltig emotionale Probleme, psychosomatische Beschwerden und viele Sorgen des Alltags "weggeklopft" werden.Durch das Beklopfen bestimmter Meridianpunkte werden vorhandene Energieblockaden und die dadurch verursachten Störungen aufgelöst, die Energie kann wieder frei fließen und den Weg zu Heilung frei machen. Diese Methode der MET ist rasch und einfach zu erlernen, zur Anwendung bei sich selbst, bei Patienten und Kindern. Sie wirkt auch dann, wenn der Behandelte nicht an den Erfolg glaubt.

Verwaltung und Organisation

Anmeldung, Bewerbung, Kosten, Beginn

  • Nachweis über Berufs- und/oder Hochschulabschluss (Zeugnisse)

  • Lebenslauf

  • Lichtbild

  • Motivation für die Fortbildung

  • Darstellung bisheriger therapeutischer oder beraterischer Erfahrung

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Terminbestätigung.

 

 

Kosten

Die Gesamtkosten für die Fortbildung betragen 400 € zzgl. MwSt.

Beginn

Der Fortbildungsbeginn ist bei den Terminen auf der Internetseite www.pib-zentrum.de zu entnehmen. Bitte erfragen Sie frühzeitig, ob ein Teilnehmerplatz frei ist.

 

TeilnehmerInnen-Rückmeldungen

"Vielen Dank erstmal für die angenehme Fortbildung!" C.S.



 

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