PIB-ZentrumFortbildungSonderseminareDiagnostische Klassifikationen

Vorlesung über Psycho-Klassifikationen am 25.02.2011

Hans-Werner Gessmann

von 10:00 bis 20.00 Uhr mit Mittagspause

Fortbildungskandidaten des PIB und Mitglieder des Förderkreises e.V. kostenfrei,
bei anderen Teilnehmern erwartet der Förderkreis eine Spende in Höhe von 100 €.

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"Die Klinische Psychologie ist ein ausgedehntes und facettenreiches Forschungs- und Arbeitsgebiet der Psychologie. Ihre Forschungs- und Wissenserträge sind von entscheidender Bedeutung für die aktuelle uind zukünftige Gesundheitsversorgung, speziell für die Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehablitation psychischer Störungen, aber auch körperlicher Erkrankungen.

War sie noch vor wenigen Jahrzehnten auf klassische Bereiche der klinischen Diagnostik beschränkt und durch ein eher begrenztes Inventar der Forschungs- und Interventionsmethoden geprägt, so hat sich die Klinische Psychologie inzwischen als ein umfassendes Grundlagen- und Anwendungsfach etabliert und für nahezu alle Bereiche der Gesundheitsversorgung vom Kleinkindalter bis zum hohen Alter, Fragestellungen und Anwendungsperspektiven entwickelt." (Wittchen-Hoyer, 2006)


Hans-Werner Gessmann, Leiter des PIB Zentrums Duisburg lehrt als Professor Klinische Psychologie in der Fakultät Sozialpsychologie der Staatl. Nekrassow-Universität in Kostroma und ist Professor für Allgemeine und Entwicklungspsychologie an der Staatlichen Akademie der Sozialverwaltung Moskaus.


Klassifikationen seelischer Störungen

Der zweite Vorlesungsabschnitt macht Sie mit den diagnostische Klassifikationen seelischer Störungen vertraut: Was ist eigentlich abnorm oder normal - krank oder gesund? Wie werden Gesundheit und Krankheit definiert? Ahnen Sie, dass "Kankheit" als ein hypothetisches Konstrukt verstanden werden kann? Welche Manifestationsebenen und Definitionen psychischer Störungen gibt es und warum benötigen wir davon eine Klassifikation? Welche Ziele haben diese und mit welchen Begirffen und Konzepten arbeiten sie?

 

Wie kann eine geordnete Übersicht über die Klassifikationssysteme geschaffen werden? Die idealtypische und deskriptive Klassifikationssysteme führen weiter zu der Entwicklung des amerikanischen DSM III und leztlich zur internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) in ihrer 10. Revision

Für die Klinische Psychologie interessant erscheint die Beschäftigung mit dem multiaxialen System de DSM-IV-TR Klassifikation. Und was geschieht wohl bei der nächsten Revision im Jahre 2011?

 

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