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Veröffentlichungen zum Humanistischen Psychodrama

Hier können Sie Veröffentlichungen zum Humanistischen Psychodrama online lesen. Sie haben auch die Möglichkeit in unserer Psychodrama Bibiothek nach Psychodramaveröffentlichungen zu recherchieren. Die Bibliothek besteht aus einer nahezu kompletten Sammlung der deutschsprachigen Psychodramaliteratur.


Was ist Humanistisches Psychodrama?

Hans-Werner Gessmann

Eine Kurzbeschreibung des Humanistischen Psychodramas als Weiterentwicklung des klassischen Psychodramas nach J. L. Moreno.


Bibliografie des Humanistischen Psychodramas

Hier finden Sie alle bekannten Veröffentlichungen über das Humanistischen Psychodrama. Sie können die Materialien auch im Verlag des PIB einsehen und gegebenenfalls bestellen.


"Humanistisches Psychodrama"

Hans-Werner Gessmann

Neu- und Weiterentwicklungen des Psychodramas, wie etwa das "Behaviordrama" oder das "Tetradische Psychodrama" werden skizziert. In Abgrenzung dazu wird das Humanistische Psychodrama als eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Gedanken Morenos beschrieben. Als wesentlich für das Humanistische Psychodrama werden genannt: Die Eigenverantwortlichkeit der Klienten. Die Annahmen, dass dem Menschen ein natürliches Bedürfnis innewohnt, zu wachsen und sich selbst zu verwirklichen und dass alles psychische Geschehen zielgerichtet und sinnvoll ist. Die ganzheitliche Sichtweise.


"Wenn die Arbeit auf den Magen drückt ..." - protagonistenzentriertes Arbeiten

Bearbeitung einer Leistungsstörung durch psychodramatische Gruppenpsychotherapie

Hans-Werner Gessmann

Das Psychotherapeutische Institut Bergerhausen führt im Rahmen der Psychotherapie-Aus- und Fortbildung in Abständen eine sogenannte "Therapeutische Gemeinschaft" durch. Für etwa drei Wochen leben Therapeuten, Therapieausbildungskandidaten und Klienten gemeinsam in einem dafür geeigneten Haus, hier in der Ramsau am Dachstein in Österreich. Während dieser Zeit finden zweimal am Tag Psychodrama- Sitzungen statt. Die Teilnahme ist freiwillig. In der nachfolgend beschriebenen Gruppensitzung gegen Ende der "Therapeutischen Gemeinschaft" spielt Rolf sein Problem am Arbeitsplatz.


Empirische Untersuchung der therapeutischen Wirksamkeit der Doppelmethode im Humanistischen Psychodrama

Hans-Werner Gessmann

Es soll der Versuch unternommen werden, von den Artikeln Zerka Morenos (1946, 1948) und Hilarion Petzolds (1979) ausgehend zu einer systematischen Beobachtung der Doppelmethode an ihrem Ort, in der Psychodrama-Sitzung, zu kommen, die das Doppel als Methode des Psychodramas und nicht nur in ihm beschreibt. Dabei soll geklärt werden, ob bei der spezifischen Art der Doppelmethode im Humanistischen Psychodrama nach H.-W. Gessmann systematisch abgrenzbare Typen auftreten und wenn ja, durch welche Eigenschaften diese gekennzeichnet sind. Haben diese dann bestimmte Wirkungen? Und wie werden sie vom Protagonisten, vom Doppel und von der Gruppe wahrgenommen?


Humanistisches Psychodrama in der Gruppenarbeit mit Jugendlichen

Erfahrungen mit Schülergruppen an einer Förderschule für Kinder/Jugendliche mit Lernbehinderungen

Regina Hoppe-Kresse

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Humanistischen Psychodrama bei Jugendlichen. Ausgehend von Erfahrungen mit Psychodrama Gruppen von Schülern der Förderschule Rheydt möchte ich Chancen und Einsatzmöglichkeiten des Humanistischen Psychodramas in der speziellen Entwicklungsphase des Jugendalters beschreiben, Methoden, Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen reflektieren sowie spezifische Merkmale für das Humanistischen Psychodrama mit Jugendlichen aufzeigen. Um Verhaltensweisen und Befindlichkeiten der jungen Menschen besser zu verstehen, gehe ich zu Beginn auf die entwicklungspsychologische Situation im Jugendalter ein und beschreibe kurz die meinen weiteren Überlegungen zugrunde liegenden Identitätskonzepte.

In die Ausführungen - insbesondere im zweiten praxisbezogenen Teil - fließen die speziellen Erfahrungen mit den Schülergruppen an der Förderschule ein. Diese Schulform beherbergt eine sehr heterogene Schülerschaft: lernbehinderte, sozial-emotional benachteiligte und sprachgestörte Kinder und Jugendliche werden hier zusammen unterrichtet. Zum Schluss der Arbeit werden beispielhaft einige Psychodrama - Sequenzen aus der Gruppenarbeit mit diesen Schülern protokolliert und kommentiert.


Morenos Spontaneitätsprinzipien und Spontaneität im Humanistischen Psychodrama

"Warum der eine Mensch viele, der andere einige und die meisten keine Einfälle haben." (W. Metzger) Morenos psychodramatisches Konzept der Spontaneität

Hans-Werner Gessmann

J. L. Morenos ursprüngliche Arbeit über die Prinzipien der Spontaneität in "Psychodrama Band 1" von 1946 (1) mit der Darlegung einer neuen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung wird referiert, um dann die Weiterentwicklung im Humanistischen Psychodrama durch die interaktionistische Rollentheorie von Mead, Goffman und Habermas therapeutisch in Theorie und Praxis umzusetzen. Der Identitätsbegriff wird hier synonym für den Selbstbegriff verwendet, wobei die soziale Identität notwendig als wesentlicher Teil zum Selbst eines Menschen gehört. Es wird Morenos Vorstellung von der Persönlichkeit als Summe aller Rollen überwunden, was die Loslösung von gesellschaftlich bestimmten Rollen implizierte. Neben dem biographisch-personalen Aspekt wird konsequent der sozial-gruppentherapeutische vertreten, wodurch eine Gleichgewichtung der personalen und sozialen Anteile für ein funktionsfähiges Selbst erreicht wird.