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Transidentität

Der Begriff Transidentität oder auch umgangssprachlich als „Mensch im falschen Körper“ bezeichnet, beschreibt das Phänomen, dass die Geschlechtsidentität vom biologischen Geburtsgeschlecht abweicht.

Transidente Menschen streben danach, sozial als Angehörige des jeweils körperlich anderen Geschlechts anerkannt zu werden und in der Folge schließt sich eine Angleichung von Körper, also somatische Heil- und Hilfsmaßnahmen, an die Selbstwahrnehmung an.

Bevor für einen Transgender somatische Heilmaßnahmen begonnen werden, muss in einer Psychotherapie nachgewiesen werden, dass sich der Patient von seinem Gefühl dem anderen Geschlecht anzugehören nicht abbringen lässt. Diese Psychotherapie muss über einen Zeitraum von 1 - 1 1/2 Jahren nachgewiesen werden. In der Psychotherapie ist der Nachweis zu erbringen, dass ein erheblicher Leidensdruck besteht, bevor dieser durch somatische Heilmaßnahmen gelindert werden darf. Aufgabe einer Psychotherapie ist es den Patienten vor den irreversiblen Folgen einer Geschlechtsangleichung zu bewahren.

Wir begleiten seit vielen Jahren Transgender und bieten entsprechende psychotherapeutische Hilfen und Begleitung an. Auf diesem Gebiet sind wir auch gutachterlich tätig und erstellen die erforderlichen sachverständigen Stellungnahmen für Kostenträger und ggfs. andere Stellen. Auf unsere langjährige Erfahrung und Expertise dürfen Sie vertrauen.